Nachhaltigkeit beim Stromverbrauch: Klimaneutraler Strom ist das A und O!

Raus aus Kohle, Erdöl, Erdgas und Atomstrom − rein in Erneuerbare Energien: Die große Aufgabe unserer Zeit besteht wohl darin, den Klimawandel so gut wie möglich zu verlangsamen, Energie nachhaltig zu erzeugen, ressourcenschonend, sinnvoll und sparsam einzusetzen und all das auch noch für Industrie und Verbraucher bezahlbar zu machen. In Deutschland, Europa, auf der ganzen Welt.

In diesem Ratgeber zum Thema Nachhaltigkeit informieren wir über klimaneutrale Stromerzeugung, Erneuerbare Energien wie Grünstrom bzw. Ökostrom, Biogas, Wasserkraft, Ökogas oder Klimagas, weisen auf nachhaltige Stromanbieter bzw. Stromerzeugung hin, geben hilfreiche Tipps und tragen interessante Fakten und Hintergrundinformationen zusammen. Erfahren Sie hier mehr über Nachhaltigkeit und Strom – und weitere Themen, die in diesem Bereich von Bedeutung sind.

Nachhaltigkeit – nicht nur bei Strom ein Thema

Das Prinzip "Nachhaltigkeit" kommt in den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens vor: Dieser Begriff findet sich sowohl in der Ökonomie als auch in der Fortwirtschaft, im Steuerrecht, in der Chemie, in der Digitalen Welt oder als ein gesellschaftliches und ethisches Konzept. Angeregt durch aktuelle Diskussionen über den Klimawandel gehören klimaneutrale Stromerzeugung, Nachhaltigkeit bei Strom und der Ausbau erneuerbarer Energien zu den Kernthemen unserer Gesellschaft für die nächsten Jahre und Jahrzehnte.

Klimaneutral – was ist das und wie macht man das?

Es geht hierbei nicht nur um nachhaltige Stromerzeugung, auch immer mehr Unternehmen werben mit klimaneutralen Produkten. Doch was bedeutet klimaneutral eigentlich? Allgemein betrachtet bedeutet es, dass die Menge an klimaschädlichen Gasen in der Atmosphäre nicht weiter erhöht wird – sei es durch ein Produkt, eine Dienstleitung oder eben bei der Erzeugung von Strom. Es gelangen zu viele Treibhausgase – allen voran CO2 –in die Atmosphäre und genau das gilt es weitgehend einzudämmen. Kurzum: So viel CO2 sparen wie möglich!

Wie kann man CO2 im Alltag einsparen?

Zunächst einmal gilt, dass auch die Weltgemeinschaft als Einheit agieren und beispielsweise die Wälder und Regenwälder dieser Erde schützen muss: Wälder sind gigantische Kohlenstoffspeicher und je mehr Wald abgeholzt wird, desto mehr CO2 gelangt in die Atmosphäre.
 

Doch was kann ein einzelner Verbraucher tun? Ganz allgemein hilft das im alltäglichen Leben:

  • So oft wie möglich Fahrrad fahren statt Auto oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen
  • Flugreisen (insbesondere Kurzstrecken) soweit möglich vermeiden oder reduzieren bzw. mögliche Alternativen nutzen (z.B. Zug)
  • Altglas sammeln und Recycling-Angebote bzw. Glascontainer nutzen
  • Recyclingpapier statt Frischfaserpapier verwenden
  • Viel Gemüse und wenig(er) Fleisch konsumieren
  • Lebensmittel am besten nur aus regionalem (Bio-)Anbau kaufen
  • Treppe statt Aufzug benutzen
  • Verpackungsmüll generell so gut es geht vermeiden
  • Elektrische Geräte sowie Computer, Smartphones und Tablets so lange wie möglich nutzen
  • So lange wie möglich reparieren statt wegwerfen
  • Und vieles mehr…

Informieren Sie sich: Es ist oft viel einfacher und mit viel weniger Aufwand als gedacht möglich, den eigenen CO2-Ausstoß deutlich zu verringern und so mitzuhelfen, den Klimawandel abzubremsen.

Klimafreundlicher Stromverbrauch: Tipp & Tricks

Egal, was man als Verbraucher zusätzlich so alles tut, um möglichst klimafreundlich oder auch klimaneutral zu leben, Nachhaltigkeit in der Energieversorgung und beim Stromverbrauch sind das A und O. Mit diesen Tipps wird Ihr Stromverbrauch auch ein gutes Stück umweltverträglicher – und sogar auch noch deutlich günstiger!

  • Suchen Sie sich einen nachhaltigen Stromanbieter und beziehen Sie 100 % Ökostrom.
  • Heizen Sie weniger, denn ein Raum, der nur 1°C kühler ist, spart schon sehr viel CO2 im Jahr.
  • Nutzen Sie nur noch LED-Lampen, diese verbrauchen tatsächlich deutlich weniger Energie.
  • Standby-Modus bei elektr. Geräten ausschalten und ausschaltbare Steckdosenleisten verwenden.
  • Wenn möglich, Wäsche an der frischen Luft aufhängen statt in den Trockner zu tun.
  • Ohne vorheizen backen und kochen, Restwärme bestmöglich nutzen, kochen mit Deckel.
  • Kühlschranktür immer so schnell wie möglich wieder schließen.
  • Wasserkocher nicht zu voll machen, damit sich das Wasser schneller erhitzen kann.
  • Beim Kauf von Elektrogeräten auf die Energieverbrauchskennzeichnung achten.
  • Kühlschrank, Geschirr- und Waschmaschine nur im Öko-Programm nutzen.
  • Wenn möglich, Klimaanlagen ganz vermeiden oder so oft wie möglich ausschalten.
  • Als Haus- oder Wohnungseigentümer die Isolierung verbessern. Das lohnt sich langfristig.