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Heizstromverbrauch für 2 Personen: Das sind die Kosten

Mit Strom zu heizen ist meist vergleichsweise teuer. Heizungsanlagen, die mit Gas, Öl oder Holz betrieben werden, sind deutlich günstiger im Unterhalt. Doch nicht immer kann man sich seine Heizanlage aussuchen. In vielen Mietwohnungen befinden sich als einzige Heizmöglichkeit strombetriebene Nachtspeicheröfen. Und tatsächlich lohnt es sich unter bestimmten Voraussetzungen sogar, Elektroheizungen einzusetzen. Wenn das Gebäude gut gedämmt ist und nicht dauerhaft geheizt werden muss, kann sich ihr Einsatz aufgrund der recht günstigen Anschaffungskosten und der flexiblen Einsatzmöglichkeiten rechnen. In Kombination mit einem günstigen Stromtarif lässt sich beim Heizstrom viel sparen.

Heizstrom: Kosten und Verbrauch von Elektroheizungen

Es gibt verschiedene Typen von Elektroheizungen, die sich hinsichtlich der Anschaffungskosten und ihrer Einsatzmöglichkeiten unterscheiden. Gemeinsam haben sie alle, dass sie Wärme aus Strom erzeugen. Die Umwandlung von Strom in Wärme kostet viel Energie und verbraucht entsprechend viel Heizstrom. Geht man von einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 120 Kilowattstunden (kWh) je Wohnquadratmeter und einer Wohnungsgröße von 60 Quadratmetern (m²) für einen Zweipersonenhaushalt aus, ergibt sich ein durchschnittlicher Heizstromverbrauch für 2 Personen von jährlich 7.200 kWh. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 35 Cent pro kWh ergeben sich nur für den Heizstrom Kosten von rund 2.600 Euro pro Jahr.

Der Vorteil von Elektroheizungen ist, dass sie vergleichsweise günstig in der Anschaffung sind. Es werden in der Regel keine großen Heizungsanlagen benötigt, sondern die Heizkörper laufen unabhängig voneinander über das normale Stromnetz. Eine Ausnahme bildet die Wärmepumpe, die als elektrische Zentralheizung installiert wird.

Die Typen der Elektroheizung:

  • Mobile Elektroheizkörper:
    Sie werden selten dauerhaft eingesetzt, da sie aufgrund ihrer Wärmeleistung, ihres Aussehens und ihres Stromverbrauchs dafür nicht geeignet sind. Sie finden häufig als Übergangsheizung, beim Camping oder in Gartenlauben Verwendung.
  • Infrarotheizkörper:
    Sie bestehen meist aus einer flachen Naturstein- oder Keramikplatte, die Infrarotstrahlung abstrahlt. Diese erwärmt nicht, wie die anderen Heizungstypen, die Raumluft, sondern die Objekte, die sich im Raum befinden. Die Wärme einer Infrarotheizung wir als angenehm empfunden und ist allergikerfreundlich.
  • Nachtspeicherheizung:
    Sie wird anstelle einer Öl- oder Gaszentralheizung eingesetzt. Sie wird nachts mit dem günstigeren Nachtstrom betrieben und gibt ihre Wärme dann über den Tag hinweg ab. Nachtstromtarife werden allerdings immer seltener angeboten, sodass Sie für Ihren Heizstrom einen besonders günstigen Tarif wählen sollten.
  • Elektrische Fußbodenheizung:
    Unter dem Fußbodenbelag installierte Heizmatten oder Heizfolien haben eine geringe Vorlaufzeit und geben eine angenehme Wärme an den Raum ab. Sie eignen sich vor allem für den Einsatz im Badezimmer oder im Wohnbereich.
  • Elektrische Wärmepumpe:
    Sie gewinnt Wärmeenergie, indem sie der Umgebung (der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich) Wärme entzieht und diese durch die Verwendung von Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau anhebt. Sie wird als Zentralheizung betrieben und erfordert dementsprechend eine zentrale Heizungsanlage.
  • Natursteinheizungen:
    Sie bestehen aus Natursteinplatten, die mittels Strom erhitzt werden und die Wärme dann an den Raum abgeben. Der Vorteil an Naturstein ist, dass er die Wärme speichert und daher im ausgeschalteten Zustand noch nachwärmt.

Heizstrom sparen: Wann sich Elektroheizungen lohnen

Da elektrisch betriebene Heizungen einen hohen Stromverbrauch bedingen, lohnen sie sich nur, wenn sie nicht für den dauerhaften Einsatz installiert werden. Das ist zum Beispiel in Ferienhäusern der Fall, die nicht ganzjährig genutzt werden. Auch in Räumen, die nur selten oder kurzfristig erwärmt werden oder in denen die Heizung lediglich als zusätzliche Wärmequelle genutzt wird, lassen sich Elektroheizungen ökonomisch betreiben. In diesen Fällen hält sich der Verbrauch an Heizstrom für 1 Person noch in Grenzen. Voraussetzung dafür ist immer eine gute Dämmung und ein sparsamer Umgang mit dem Heizstrom.

Elektrische Einzelheizungen werden normalerweise mit Haushaltsstrom betrieben und abgerechnet. Daher lohnt sich ein genauer Blick auf den aktuellen Stromtarif. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter rechnet sich nämlich schnell.