Stromverbrauch Herd: Womit ist zu rechnen?

Für viele Menschen ist es ein regelrechtes Hobby, Familie und Freunde mit köstlichen und aufwendig zubereiteten Speisen zu verwöhnen. Eines der wichtigsten Kochgeräte ist der Herd – ohne ihn bliebe die Küche kalt. Aber was kostet ein solches Gerät eigentlich im Unterhalt? Und kann man den Stromverbrauch des Herdes senken und damit Stromkosten sparen?

Stromverbrauch E-Herd: Auf den Herd kommt es an

Bis zu zehn Prozent des Gesamtstromverbrauchs eines durchschnittlichen Zweipersonenhaushalts entfallen auf die Benutzung des Herdes. Wie teuer Sie das Kochen genau zu stehen kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der Häufigkeit der Nutzung spielen auch die Art des Herdes, sein Alter und die Energieeffizienzklasse eine Rolle.

Welche Herdtypen gibt es? Prinzipiell wird zwischen Gas- und Elektroherden unterschieden. Gasherde werden, sofern vorhanden, über das zentrale Gasnetzwerk des Hauses – günstige Gas-Tarife gibt es bei GMX Gas – oder mit Flüssiggasflaschen betrieben Letzteres ist allerdings nur unter bestimmten Auflagen möglich und wird nicht von jedem Vermieter geduldet.

Ein Elektroherd (E-Herd) ist dagegen immer installierbar. Der Stromverbrauch eines E-Herdes läuft über einen Starkstromanschluss, der mit dem zentralen Stromnetz der Wohnung verbunden ist. Achtung: Die Installation muss immer von einem Fachmann durchgeführt werden. Elektrisch betriebene Herde gibt es in drei Typen: E-Herd mit Gusseisenplatten, E-Herd mit Ceranfeld und Induktionsherd.

Während bei den ersten beiden Herdtypen der Strom direkt in Wärme umgewandelt wird, betreibt er bei einem Induktionsherd eine Magnetspule, die wiederum Hitze erzeugt. Der Stromverbrauch, den die Herdplatte eines herkömmlichen E-Herds verursacht, um die gewünschte Temperatur zu erreichen, ist etwas höher als bei einem Induktionsherd. Denn bei diesem wird nicht die Herdplatte, sondern mittels eines magnetischen Wechselfeldes der Boden des Kochgeschirrs erhitzt. Die Herdplatte selbst bleibt kalt.

Auch beim Stromverbrauch der klassischen Herd-Typen mit Gusseisen- oder Ceranplatten gibt es Unterschiede. Am höchsten ist der Wärmeverlust – und somit auch der Stromverbrauch – bei Geräten mit gusseisernen Platten. Etwas sparsamer sind Modelle mit Ceranfeld. Die Höhe des Stromverbrauchs einzelner Herdplatten in kWh hängt von der Leistung des Kochfeldes ab. Meistens gibt es ein Schnellkochfeld mit hoher Leistung von rund 2,5 bis 3 Kilowatt (kW), zwei Kochfelder mit mittlerer Leistung zwischen 1,5 und 1,8 kW und ein Sparkochfeld mit niedriger Leistung von rund 1 kW.

Stromverbrauch des Herdes: alt vs. neu Neben dem Herdtyp spielt vor allem das Alter des Gerätes eine Rolle für den Stromverbrauch. Moderne Herde können eine Energieeffizienzklasse von A+++ erreichen und sind mit einem Verbrauch von durchschnittlich 0,4 Kilowattstunden (kWh) vergleichsweise sparsam. Ein zehn Jahre alter Herd schlägt hingegen mit rund 1,6 kWh zu Buche. Das macht sich natürlich auch bei den Stromkosten bemerkbar.

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Während Sie beim Umstieg von einem klassischen E-Herd zu einem Induktionsherd kaum Stromkosten einsparen, macht der Austausch eines alten gegen ein neues Gerät oft einen deutlichen Unterschied. Zusätzlich sparen können Sie durch einen Wechsel Ihres Stromanbieters. Als unabhängiger Energieversorger bietet GMX Strom Ihnen besonders günstige Stromtarife zu fairen Konditionen an. Wechseln Sie jetzt zu GMX Strom Kombi und sichern Sie sich Ihre Wunschprämie. Oder bleiben Sie flexibel mit dem Tarif GMX Strom Flex ohne Mindestvertragslaufzeit.