Stromverbrauch des Kühlschranks: Wie bleiben die Kosten im Rahmen?

Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und Gemüse müssen konstant bei niedrigen Temperaturen gelagert werden. An einem Kühlschrank kommt demnach kein Haushalt vorbei – leider. Denn der Energieverbrauch des Kühlschranks ist enorm: Eine Kühl-Gefrierkombination der Effizienzklasse A+ mit einem Gesamtvolumen von 340 Litern verbraucht im Schnitt rund 323 kWh, das sind immerhin 90 Euro im Jahr.

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Den Verbrauch Ihres Kühlschranks berechnen

Der Kühlschrank gehört zu den Haushaltsgeräten mit dem höchsten Stromverbrauch. Zwischen 10 und 20 Prozent macht er auf einer Stromrechnung aus. Der Hauptgrund für die hohen Stromkosten eines Kühlschranks ist sein Dauerbetrieb: Da er von abends bis morgens durchläuft, fällt sein Stromverbrauch entsprechend hoch aus.

Die größten Stromfresser unter den Kühlgeräten sind Altgeräte. Der Stromverbrauch eines Kühlschranks, der älter als 10 Jahre ist, kann mehr als doppelt so hoch sein wie der eines neuen Modells mit Energieeffizienzklasse A+++. Das liegt an der veralteten Technik, aber auch am altersbedingten Verschleiß. Der kann nämlich dafür verantwortlich sein, dass Ihr alter Kühlschrank einen wesentlich höheren Verbrauch aufweist als zu dem Zeitpunkt, als Sie ihn gekauft haben.

Der Verbrauch eines modernen Kühlschranks ist weitaus niedriger. Seit den 1990er-Jahren sind nämlich die Stromkosten für Großgeräte deutlich gesunken. Berechnete die Stiftung Warentest 1992 für eine Kühl-Gefrier-Kombination noch 133 Euro jährliche Stromkosten, waren es 2005 durchschnittlich nur noch 70 Euro. Vier Jahre später sanken sie auf 51 Euro im Jahr. Das ist ein Rückgang von fast 60 Prozent in 17 Jahren.

Der gesunkene Energieverbrauch eines Kühlschranks lässt sich vor allem über die Weiterentwicklung der Technik erklären. Verbrauchte eine durchschnittliche Kühl-Gefrier-Kombination mit 250 Liter Nutzinhalt und 90 Liter großem Gefrierfach vor 12 Jahren noch 329 kWh, sind es bei modernen Geräten der Klasse A+++ heute nur noch 157 kWh jährlich. Das schlägt sich auch in der Stromrechnung nieder.

Technik allein ist es aber nicht, die die Stromkosten sinken lässt. Auch der richtige Umgang mit dem Gerät, eine gute Isolierung und der richtige Standort zahlen sich aus. Ansonsten muss die Kühlung stärker arbeiten als eigentlich notwendig, und das verbraucht mehr Strom.

Wie kommt der Stromverbrauch eines Kühlschranks zustande?

Ein Kühlschrank verbraucht Energie für die Kühlung. Diese wird durch das physikalische Phänomen der Verdunstungskälte erzeugt. Dabei wird das Kältemittel im Kühlkreislauf des Geräts erwärmt, woraufhin es verdampft. Dadurch wird dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen, die nach außen abgegeben wird. In Bewegung setzt den Kühlkreislauf ein elektrischer Kompressor, der Strom benötigt.

Wie hoch der Energieverbrauch Ihres Kühlschranks ist, erkennen Sie bei neuen Modellen am Energielabel. Auf diesem ist der jährliche Verbrauch in kWh angegeben. Dabei reichen die Energieeffizienzklassen von D bis A+++. Ein neues Gerät sollte mindestens die Klasse A+ haben, aber am besten investieren Sie Ihr Geld in ein Modell der höchsten Effizienzklasse. Den höheren Anschaffungspreis haben Sie über die Ersparnis bei der Stromrechnung schnell wieder ausgeglichen.

Energieverbrauch des Kühlschranks reduzieren

Eine hohe Energieeffizienzklasse ist nicht die einzige Lösung, um die Stromkosten des Kühlschranks zu senken. Auch der richtige Gebrauch des Haushaltgeräts drückt die Kosten. Darauf sollten Sie achten:

  • Standort richtig wählen:

    Der Kühlschrank sollte nach Möglichkeit an einem kühlen Ort stehen. Direkte Sonneneinstrahlung oder ein Platz direkt neben dem Herd ist ungünstig, denn durch die übermäßige Wärme muss das Gerät mehr kühlen und verbraucht somit mehr Energie.

  • Nichts auf die Lüftungsschlitze stellen:

    Die Lüftungsschlitze des Kühlschranks müssen frei sein. Sind sie verdeckt, staut sich die warme Abluft, der Kühlkreislauf des Gerätes funktioniert nicht richtig und es muss mehr Energie zum Kühlen aufgewendet werden. Auf lange Sicht führt das sogar zum Ausfall des Gerätes.

  • Temperatur optimal einstellen:

    Kaufen Sie sich ein Kühlschrank-Thermometer, um die Temperatur immer im Auge zu behalten. Sie sollte im Kühlschrank bei etwa 7 °C liegen, für das Gefrierfach sind konstante -15 °C optimal.

  • Lebensmittel richtig lagern:

    Kühlschränke haben verschiedene Temperaturzonen: Im oberen Bereich und in den Seitenfächern der Kühlschranktür ist es etwas wärmer. Dort sollten unempfindliche Lebensmittel wie Eier, Marmelade oder Senf lagern. Fleisch und Fischprodukte gehören in den kühlsten Bereich, also ins unterste Fach. Obst und Gemüse bewahren Sie in den dafür vorgesehenen Schubladen auf.

  • Tür nicht offen lassen:

    Die Kühlschranktür sollte nicht länger als notwendig offen sein. Ansonsten kühlt das Gerät gegen die einströmende Wärme an. Ein gut sortierter Kühlschrank hilft dabei, dass Sie schnell das finden, was Sie benötigen.

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